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StäV BERLIN: Glühweinstand Ab 29.11..2014 Weihnachtsstimmung auf den Rheinterrassen Es wird wieder warm und... Read more
25 Jahre Wahnsinn Tagesspiegel vom 09.11.2014 Read more

News:

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Aktuelles rund um die Berliner StäV

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Tagesspiegel vom 09.11.2014

 

11.11.  -  Karneval in der StäV. - LEIDER SCHON VORBEI!

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Ab 29.11..2014

Weihnachtsstimmung auf den Rheinterrassen

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Es wird wieder warm und weihnachtlich auf den Rheinterrassen der StäV, denn diese zeigen sich ab 29.11.2014 erneut im Winterkleid.

In unserem Weihnachtszelt begrüßen wir unsere Gäste trotz Kälte und Frost im warmen Ambiente und servieren wahrhaft heiße Winterklassiker. Nicht nur Glühwein ob klassisch, mit Rum oder Amaretto, sondern auch Grog, heißen Kakao mit oder ohne einen Schuss Alkohol und frisch gebrühte Tees lassen die frierenden Glieder wohlig von Innen erwärmen. Dazu reichen wir gerne ein Stück unseres frischen, hausgebackenen Stollens.

Selbstverständlich gibt es auch Kölsch, frisch vom Fass und damit unseren Gästen auch damit nicht zu kühl wird, bieten wir deftige Suppen an.

Alles unter dem getreuen Motto … Ständiges Aufwärmen. Denn … Wat wellste maache? Winter ist Winter.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr StäV-Team

Öffnungszeiten: Mo – Fr ab 17 Uhr / Sa - So ab 14 Uhr

AM 09.11.14 - LEIDER SCHON VORBEI!

STÄV PRÄSENTIERT: KABARETT IN DER DISTEL: MARGIE KINSKY

Margie Kinsky Erdbeerpudding
 

Das neue Comedy-Solo
»Ich bin so wild nach Deinem Erdbeerpudding!«

Regie: Bill Mockridge

Termin 09.11.2014 | 18:00 UHR

Kabarett – Theater Distel | Friedrichstraße 101 | 10117 Berlin

„Hallo Mädels, also hört mal, mir hat mein erstes Programm so viel Spaß gemacht, dass ich unbedingt nachlegen musste! Es gibt so viel Neues zu erzählen! Also Piccolo auf und lasst uns loslegen!"

Mit „Kinsky legt los!“, ihrem ersten Soloprogramm, hat sich Margie Kinsky zum weiblichen Shooting-Star der Comedyszene gemausert. Und das ganz bodenständig und natürlich, ohne schrilles Dekolleté, Permanent-Make-up und pinke Plüschklamotten. Aber mit jeder Menge „Mutterwitz“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Margie lebt mit sieben Männern zusammen – von denen sie sechs sogar selbst gemacht hat! Und alle mit demselben Mann, nämlich Bill Mockridge, auch bekannt als Erich Schiller aus der „Lindenstraße“. In Margies eigenen Worten: „Sechs Richtige und ein Hauptgewinn!“.

Jetzt legt Kinsky nach! Denn der Wahnsinn geht weiter. Ob Liebeswirren der besten Freundinnen, Survivaltipps fürs Wellness-Wochenende, Sprechstörungen am Frühstückstisch oder schräge Kleiderschrankgeheimnisse... Wer könnte besser davon erzählen als Margie, die in Beruf und Familie mit Verve ihre Frau steht. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck - also meistens auf der Zunge! Sie setzt auf jeden Pott einen Deckel und lebt nach der Devise „Glück muss man können“. Denn nicht alles im Leben macht Spaß, aber vieles kann man sich schön machen nach dem Motto: „Spring über Deinen Schatten, walk in the sunshine!“

Margie, die Gute-Laune-Botschafterin, weiß, wie das geht, und ihr Publikum geht begeistert mit. Denn sie ist eine Künstlerin zum Anfassen, die Ihresgleichen sucht. Schon vor der Vorstellung im Foyer beginnt sie mit ihrer persönlichen Rundum-Betreuung des Publikums. Und die endet erst, wenn der

letzte glückliche Besucher das Theater verlassen hat. Alle sollen nach Hause gehen mit dem Gefühl, einen Abend mit der besten Freundin verbracht zu haben.

VVK-Preis PK1 - 31,00 € | PK2 - 28,50 € | PK3 – 26,00 € | PK4 – 22,00 € | PK5 – 17,00 €

Karten an allen bekannten VVK Stellen

Ticketline 030 204 47 04 www.berlin-distel.de

Weitere Infos 030 206 10 00 www.margie-kinsky.de

www.traenenpalast.de  


AM 02.11.14 LEIDER SCHON VORBEI

Veranstaltungstipp der StäV: Pause & Alich in der DISTEL

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KULT-BRÜCKE - Das Beste von Rhein und Spree
Die neue Veranstaltungsreihe im Kabarett-Theater Distel!

Eine Kooperation vom Tränenpalast und dem Westwind e.V.  BERLIN-PREMIERE

Am 02. November 2014, 18 Uhr

PAUSE & ALICH als FRITZ & HERMANN 

präsentieren zum Auftakt der Kult-Brücke 
»Früchte des Zorns«

Bomben in Athen, Genfood auf dem Teller und der Russe vor der Tür. Der Volkszorn erobert die Plätze der Welt. Taksim, Tahir und Maidan. Früchte platzen, wenn sie reif sind. Früchte des Zorns. Ist Helmpflicht eine Lösung? Der Garten Eden ist fern. Dummheit, Ignoranz und Habgier sind die Regenten weltweit. Aber Fritz & Hermann tun seit mittlerweile 25 Jahren genau das, was von ihnen erwartet wird: sie kämpfen, aufrecht, und wenn’s drauf ankommt, zum Vergnügen all jener, die das Glück haben Zeugen sein zu dürfen, nicht nur miteinander und mit sich selbst, sondern selbstverständlich auch für eine bessere Welt! Auch wenn sie bis heute auf die Früchte ihres Handelns warten lassen.

Vom großen Gelächter einmal abgesehen!

“Bei Fritz & Hermann tut manches richtig weh, und Zartbesaiteten wird so manche „Pointe“ durchaus eine Weile quer stecken. Aber, genau so geht eben Kabarett - wenn es noch nicht zur Comedy geronnen, sondern unbequemes, großartiges Kabarett ist, dessen Verfalldatum nicht bereits am Theaterausgang endet.“ (Wiesbadener Tagblatt)

“Fritz und Hermann sind seit 25 Jahren unschlagbar“ (Kölner Generalanzeiger)

Die »Kult-Brücke« wird freigegeben: Der Kabarett-Austausch, dessen Berliner Brückenpfeiler die »Distel« sein wird und im Rheinland das »Bonner Pantheon«, ist eröffnet. Das »Beste von Rhein und Spree« werden wir Ihnen vorstellen, aber auch hier noch zu entdeckende Kabarettisten, wie den im Vorprogramm der Auftaktveranstaltung: Matthias Reuter.

Seinen ersten beiden Programmen wurden bereits mit Preisen ausgezeichnet, aus dem aktuellen »Die Menschen sind ‘ne Kriesenherde« wird der studierte Germanist Ausschnitte präsentieren. Matthias Reuter guckt sich an, was seine Mitmenschen so machen und versucht, sie trotzdem zu mögen. Dazu spielt er Klavier und singt im Rahmen seiner Möglichkeiten, denn er macht sich gern bemerkbar. Da ist er genau wie alle anderen.

Im Vorprogramm der Auftaktveranstaltung: Der von Pause & Alich ausgewählte Kabarettist

MATTHIAS REUTER - erstmalig in der Distel!

VVK-Preise PK1 - 31,00 € | PK2 – 28,50 € | PK3 – 26,00 € | PK4 – 22,00 € | PK5 – 17,00 €

Karten an allen bekannten VVK Stellen

Ticketline 030 – 204 47 04 www.distel-berlin.de

Weitere Infos 030 – 206 10 00  

09. September 2014

Kardinal Woelki gibt Interview in der StäV

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 Harald Grunert, Friedel Drautzburg und Kardinal Wöelki

Schon lange ist er gerne Gast in der Berliner StäV: Kardinal Woelki, vor kurzem noch Erzbischof in Berlin und nun Erbischof in Köln, gab ein Interview für das WDR Fernsehen. Und es war sein Wunsch, sich in der Berliner Ständigen Vertretung filmen zu lassen. Das freut Inhaber Harald Grunert und Friedel Drautzburg natürlich, auch wenn die StäV in ein regelrechtes Filmstudio verwandelt wurde...

-> Zum Interview vom WDR mit Kardinal Woelki

> Zur Bildstrecke Woelki in der StäV

23. August 2014

Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder zu Besuch in der StäV

Foto
 

Hin und wieder schaut Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder mal in der StäV vorbei und geniesst den Aufenthalt in dem Lokal, welches ihm das "Alt-Kanzler-Filet" gewidmet hat - einer Currywurst.

Diesmal am 23. August 2014.

9. Juli 2014

StäV Gast Kardinal Woelki tauscht Heimat gegen Heimat

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Harald Grunert. Kardinal Woelki und Friedel Drautzburg bei der 15-Jahr-Feier der StäV Berlin

Zuerst machte der „alte“ Papst Benedikt den StäV-Stammgast Erzbischof Rainer Maria Woelki zum Kardinal – nun muss er sich schon wieder von Berlin verabschieden.
Wat wells de maache? – er wird nun Erzbischof von Köln. So kehrt er also zurück in seine Heimat, auch wenn er diese an einem ganz bestimmten Ort stets auch in Berlin fand: in der Ständigen Vertretung.
Immer für ein gutes, frisches Wort als auch Kölsch war er zu haben. Wat fott es, es fott, doch jammern wir seinem Abschied nicht hinterher, denn er wird sicher weiterhin in die StäV kommen.
Nun verabschiedet er sich also und unsere Bundeshauptstadt verliert einen weltgewandten Kardinal, der nun als Nachfolger von Kardinal Meisner sicher frischen Wind und viele positive Erfahrungen aus Berlin ins katholische Rheinland bringen wird.
Maach et joot, ävver nit zo off.

04. Juli 2014

80 Jahre alter Toilettenmann

"Einen besseren Job gibt es doch gar nicht"

Von Verena Töpper

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Angela Merkel, Gerhard Schröder, Guido Westerwelle - Ernst Vogel hat sie alle schon begrüßt. Der 80-Jährige arbeitet seit zehn Jahren als Klomann in der Berliner Kneipe "Ständige Vertretung". Zu Hause war es ihm zu langweilig.

Bevor Ernst Vogel mit der Arbeit beginnt, gibt er sich erst mal Trinkgeld. Zehn 50-Cent-Stücke und einen Euro, damit der Teller nicht so leer aussieht. Sein erster Gast an diesem Tag ist ein Mann Mitte vierzig. Zweimal geht er wortlos an Vogel vorbei und ignoriert sein Lächeln. Als er weg ist, liegen sieben Cent auf dem Teller. "Einen schönen Tag wünsche ich noch", ruft Vogel ihm hinterher. Es klingt nicht einmal verbittert.

Ernst Vogel ist 80 Jahre alt. Seit zehn Jahren sitzt er fast jeden Tag hier, auf seinem Klappstuhl in der Ecke, wartet auf Kunden und putzt weg, was sie dreckig machen. Er ist Klomann in der "Ständigen Vertretung", von Stammkunden Stäv genannt, einer Kölner Kneipe in Berlin, die sich selbst als "Polit-Kult-Lokal" bezeichnet. An den Wänden hängen Bilder von Politikern, die hier mal Bier getrunken haben. Gerhard Schröder ist dabei, Johannes Rau, Norbert Blüm und Guido Westerwelle, auch Angela Merkel ist auf einem Foto zu sehen. Vogel sagt, er kenne sie alle. "In zehn Jahren war ich keinen einzigen Tag krank."

Es wäre leicht, ihn zu bemitleiden, wie er da kauert auf seinem Stühlchen vor den Toiletten, ein großer alter Mann mit schütterem weißen Haar, der mitten im Sommer einen Wollpullover trägt. Aber Vogel will kein Mitleid, im Gegenteil. Man müsse neidisch sein auf ihn, meint er: "Einen besseren Job gibt es doch gar nicht!"

Heutzutage seien alle immer im Stress. Niemand könne es sich leisten, während der Arbeit ein Schwätzchen zu halten. Er schon.

Als "WC-Inspektor", wie er sich selbst nennt, kriegt er ein kleines monatliches Festgehalt und darf das Trinkgeld behalten, an besonders guten Tagen kommt schon mal ein dreistelliger Betrag zusammen. In der Stäv wird für ihn gekocht, er kann gratis Zeitung lesen, und weil er nie zu Hause ist, habe er "die niedrigste Stromrechnung von ganz Mariendorf".

Das Geld sei ihm aber gar nicht so wichtig, von seiner Rente könne er gut leben, sagt Vogel: "Ich müsste das hier nicht machen." Es ist nicht die Armut, die er fürchtet, sondern die Einsamkeit: "So allein zu Hause und nix zu tun, das ist nix für mich."

"Guten Tag, gnäd'ge Frau, es ist für sie angerichtet"

In seinem Schrank im Keller der Kneipe hat Vogel Fotos gesammelt, auf denen er mit Stammgästen posiert, auch Postkarten an ihn sind dabei, auf die ist er besonders stolz. Sein größter Schatz aber sind die vielen Anekdoten.

Da ist die alte Dame mit dem Zeckenbiss, die er zum Arzt geschickt hat und die ihm danach um den Hals gefallen ist. Der junge Mann, dem er eine neue Wohnung vermittelt hat, und der Bundestagsabgeordnete, der sich nie die Hände wäscht. Das Pärchen, das in einer Kabine Sex haben wollte und dem er als Scherz einen Dreier angeboten hat. Könnte man einen Querschnitt der deutschen Gesellschaft nehmen und unters Mikroskop legen, man würde wahrscheinlich den Toilettenflur von Ernst Vogel sehen.

"Guten Tag, gnäd'ge Frau, es ist für sie angerichtet", ruft er jetzt und weist mit ausgestrecktem Arm auf die Tür zur Damentoilette. Die Frau lacht, der alte Mann auch. Wenn er einen Gast sympathisch findet, schenkt er ihm oder ihr einen kleinen Marienkäfer als Glücksbringer. Früher hat er am Muttertag auch Rosen verschenkt, 100 Stück hat er immer gekauft, aber beim letzten Mal waren einige Frauen beleidigt, sie seien doch gar keine Mütter, sie wollten seine Rosen nicht. "Das war mir zu blöd", sagt Vogel. "Da hab ich die an die Belegschaft verschenkt."

Seine eigene Mutter ist bei seiner Geburt gestorben, Vogel wuchs in einem Berliner Waisenhaus auf. Im KaDeWe machte er eine Ausbildung zum Lebensmittelkaufmann. "Da haben wir Konservendosen geschleppt und Zucker abgewogen, das kann sich heute gar keiner mehr vorstellen", sagt er. "Heute jammern sie ja alle immer gleich."

50 Euro Vorauszahlung fürs ganze Jahr

Er hat in seinem Leben viele Jobs gemacht, er war Handelsvertreter für Hundefutter in Bayern und für vegetarische Brotaufstriche in Nordrhein-Westfalen, er war Testkäufer in Apotheken, hat eine eigene Pension gehabt und Lavendel in Frankreich gezüchtet. Mit 65 Jahren ging er in Rente. Aber zu Hause, damals wohnte er in der Nähe von Köln, hielt er es nicht lange aus. In der Zeitung las er, dass im Kölner Brauhaus "Früh" ein Klomann gesucht wurde. So kam er zu seinem Job. Eine richtige Schulung habe er damals bekommen, sagt er: "Die haben als Test sogar Kupferstücke unter der Klobrille versteckt."

Drei Jahre arbeitete er im "Früh", dann stand der Wirt der "Ständigen Vertretung" vor ihm. Von dessen Kneipe in Berlin hatte Vogel schon gehört, dort wohnten mittlerweile Tochter und Enkel. Also schaute er beim nächsten Besuch vorbei - und blieb.

Mindestens eine Abendschicht pro Woche will er machen, "damit mich die Stammgäste noch sehen", sonst arbeitet er jetzt lieber tagsüber. Da kommen viele Touristen zu ihm, auch viele, die gar nicht hier essen, sondern nur aufs Klo wollen. Zu denen sei er immer besonders freundlich, sagt er: "Eine saubere Toilette ist das beste Marketing."

Er verlange bewusst keine Gebühr für die Toilettennutzung: "Wer gut erzogen ist, gibt freiwillig was." Von einem Stammkunden kriegt er immer 50 Euro im Januar - als Vorauszahlung fürs ganze Jahr. Aber die sieben Cent, die er von dem mürrischen Mann bekommen hat, die seien auch okay: "Kleinvieh macht auch Mist."

URL: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/rentner-mit-job-der-klomann-der-staendigen-vertretung-in-berlin-a-978851.html


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