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Zwei Karnevalspartys der StäV am 11.11. in Berlin 01. Oktober 2014 Zwei StäV-Partys am 11.11. zum Karnevalsauftakt zu einem PreisVorverkauf... Read more

News:

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Aktuelles rund um die Berliner StäV

01. Oktober 2014

Zwei StäV-Partys am 11.11. zum Karnevalsauftakt zu einem Preis
Vorverkauf ab 11. Oktober in der StäV

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Am 11.11. beginnt die Karnevalssession 2015 – diesmal unter dem Motto „social jeck – kunterbunt vernetzt“. Das Motto verdeutliche die Bedeutung des Kölner Karnevals für das soziale Leben in Köln und nehme ebenso Bezug auf die zeitgeschichtliche Komponente der immer stärkeren Vernetzung zwischen den Menschen – auf direktem Wege im kölschen Fasteleer – und auch mittels multimedialer Angebote, so die Begründung des Festkomitee Kölner Karneval von 1823.

Aber auch in Berlin wird bereits lange gefeiert und ganz vorne steht immer noch DAS ORIGINAL – DIE KARNEVALSPARTY DER STÄV .

In diesem Jahr gibt es gleich zwei Partys – zum altbekannten Preis von nur 10 Euro. Mit einer Karte können also gleich zwei Partys im BALLHAUS BERLIN und im SODA CLUB in der Kulturbrauerei besucht werden!

Ein weiterer Clou: Wer mit seiner Eintrittskarte zu der am 4. Oktober offiziell eröffnenden 2000 Quadratmeter großen Filiale des Kölner Kostümgiganten DEITERS in die Rathausstraße 5 (10178 Berlin) kommt – erhält 11 Prozent Rabatt!!!


DER VORVERKAUF STARTET
AM SAMSTAG 11. OKTOBER 2014
in der StäV am Schiffbauerdamm!!!



09. September 2014

Kardinal Woelki gibt Interview in der StäV

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 Harald Grunert, Friedel Drautzburg und Kardinal Wöelki

Schon lange ist er gerne Gast in der Berliner StäV: Kardinal Woelki, vor kurzem noch Erzbischof in Berlin und nun Erbischof in Köln, gab ein Interview für das WDR Fernsehen. Und es war sein Wunsch, sich in der Berliner Ständigen Vertretung filmen zu lassen. Das freut Inhaber Harald Grunert und Friedel Drautzburg natürlich, auch wenn die StäV in ein regelrechtes Filmstudio verwandelt wurde...

-> Zum Interview vom WDR mit Kardinal Woelki

> Zur Bildstrecke Woelki in der StäV

23. August 2014

Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder zu Besuch in der StäV

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Hin und wieder schaut Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder mal in der StäV vorbei und geniesst den Aufenthalt in dem Lokal, welches ihm das "Alt-Kanzler-Filet" gewidmet hat - einer Currywurst.

Diesmal am 23. August 2014.

9. Juli 2014

StäV Gast Kardinal Woelki tauscht Heimat gegen Heimat

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Harald Grunert. Kardinal Woelki und Friedel Drautzburg bei der 15-Jahr-Feier der StäV Berlin

Zuerst machte der „alte“ Papst Benedikt den StäV-Stammgast Erzbischof Rainer Maria Woelki zum Kardinal – nun muss er sich schon wieder von Berlin verabschieden.
Wat wells de maache? – er wird nun Erzbischof von Köln. So kehrt er also zurück in seine Heimat, auch wenn er diese an einem ganz bestimmten Ort stets auch in Berlin fand: in der Ständigen Vertretung.
Immer für ein gutes, frisches Wort als auch Kölsch war er zu haben. Wat fott es, es fott, doch jammern wir seinem Abschied nicht hinterher, denn er wird sicher weiterhin in die StäV kommen.
Nun verabschiedet er sich also und unsere Bundeshauptstadt verliert einen weltgewandten Kardinal, der nun als Nachfolger von Kardinal Meisner sicher frischen Wind und viele positive Erfahrungen aus Berlin ins katholische Rheinland bringen wird.
Maach et joot, ävver nit zo off.

04. Juli 2014

80 Jahre alter Toilettenmann

"Einen besseren Job gibt es doch gar nicht"

Von Verena Töpper

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Angela Merkel, Gerhard Schröder, Guido Westerwelle - Ernst Vogel hat sie alle schon begrüßt. Der 80-Jährige arbeitet seit zehn Jahren als Klomann in der Berliner Kneipe "Ständige Vertretung". Zu Hause war es ihm zu langweilig.

Bevor Ernst Vogel mit der Arbeit beginnt, gibt er sich erst mal Trinkgeld. Zehn 50-Cent-Stücke und einen Euro, damit der Teller nicht so leer aussieht. Sein erster Gast an diesem Tag ist ein Mann Mitte vierzig. Zweimal geht er wortlos an Vogel vorbei und ignoriert sein Lächeln. Als er weg ist, liegen sieben Cent auf dem Teller. "Einen schönen Tag wünsche ich noch", ruft Vogel ihm hinterher. Es klingt nicht einmal verbittert.

Ernst Vogel ist 80 Jahre alt. Seit zehn Jahren sitzt er fast jeden Tag hier, auf seinem Klappstuhl in der Ecke, wartet auf Kunden und putzt weg, was sie dreckig machen. Er ist Klomann in der "Ständigen Vertretung", von Stammkunden Stäv genannt, einer Kölner Kneipe in Berlin, die sich selbst als "Polit-Kult-Lokal" bezeichnet. An den Wänden hängen Bilder von Politikern, die hier mal Bier getrunken haben. Gerhard Schröder ist dabei, Johannes Rau, Norbert Blüm und Guido Westerwelle, auch Angela Merkel ist auf einem Foto zu sehen. Vogel sagt, er kenne sie alle. "In zehn Jahren war ich keinen einzigen Tag krank."

Es wäre leicht, ihn zu bemitleiden, wie er da kauert auf seinem Stühlchen vor den Toiletten, ein großer alter Mann mit schütterem weißen Haar, der mitten im Sommer einen Wollpullover trägt. Aber Vogel will kein Mitleid, im Gegenteil. Man müsse neidisch sein auf ihn, meint er: "Einen besseren Job gibt es doch gar nicht!"

Heutzutage seien alle immer im Stress. Niemand könne es sich leisten, während der Arbeit ein Schwätzchen zu halten. Er schon.

Als "WC-Inspektor", wie er sich selbst nennt, kriegt er ein kleines monatliches Festgehalt und darf das Trinkgeld behalten, an besonders guten Tagen kommt schon mal ein dreistelliger Betrag zusammen. In der Stäv wird für ihn gekocht, er kann gratis Zeitung lesen, und weil er nie zu Hause ist, habe er "die niedrigste Stromrechnung von ganz Mariendorf".

Das Geld sei ihm aber gar nicht so wichtig, von seiner Rente könne er gut leben, sagt Vogel: "Ich müsste das hier nicht machen." Es ist nicht die Armut, die er fürchtet, sondern die Einsamkeit: "So allein zu Hause und nix zu tun, das ist nix für mich."

"Guten Tag, gnäd'ge Frau, es ist für sie angerichtet"

In seinem Schrank im Keller der Kneipe hat Vogel Fotos gesammelt, auf denen er mit Stammgästen posiert, auch Postkarten an ihn sind dabei, auf die ist er besonders stolz. Sein größter Schatz aber sind die vielen Anekdoten.

Da ist die alte Dame mit dem Zeckenbiss, die er zum Arzt geschickt hat und die ihm danach um den Hals gefallen ist. Der junge Mann, dem er eine neue Wohnung vermittelt hat, und der Bundestagsabgeordnete, der sich nie die Hände wäscht. Das Pärchen, das in einer Kabine Sex haben wollte und dem er als Scherz einen Dreier angeboten hat. Könnte man einen Querschnitt der deutschen Gesellschaft nehmen und unters Mikroskop legen, man würde wahrscheinlich den Toilettenflur von Ernst Vogel sehen.

"Guten Tag, gnäd'ge Frau, es ist für sie angerichtet", ruft er jetzt und weist mit ausgestrecktem Arm auf die Tür zur Damentoilette. Die Frau lacht, der alte Mann auch. Wenn er einen Gast sympathisch findet, schenkt er ihm oder ihr einen kleinen Marienkäfer als Glücksbringer. Früher hat er am Muttertag auch Rosen verschenkt, 100 Stück hat er immer gekauft, aber beim letzten Mal waren einige Frauen beleidigt, sie seien doch gar keine Mütter, sie wollten seine Rosen nicht. "Das war mir zu blöd", sagt Vogel. "Da hab ich die an die Belegschaft verschenkt."

Seine eigene Mutter ist bei seiner Geburt gestorben, Vogel wuchs in einem Berliner Waisenhaus auf. Im KaDeWe machte er eine Ausbildung zum Lebensmittelkaufmann. "Da haben wir Konservendosen geschleppt und Zucker abgewogen, das kann sich heute gar keiner mehr vorstellen", sagt er. "Heute jammern sie ja alle immer gleich."

50 Euro Vorauszahlung fürs ganze Jahr

Er hat in seinem Leben viele Jobs gemacht, er war Handelsvertreter für Hundefutter in Bayern und für vegetarische Brotaufstriche in Nordrhein-Westfalen, er war Testkäufer in Apotheken, hat eine eigene Pension gehabt und Lavendel in Frankreich gezüchtet. Mit 65 Jahren ging er in Rente. Aber zu Hause, damals wohnte er in der Nähe von Köln, hielt er es nicht lange aus. In der Zeitung las er, dass im Kölner Brauhaus "Früh" ein Klomann gesucht wurde. So kam er zu seinem Job. Eine richtige Schulung habe er damals bekommen, sagt er: "Die haben als Test sogar Kupferstücke unter der Klobrille versteckt."

Drei Jahre arbeitete er im "Früh", dann stand der Wirt der "Ständigen Vertretung" vor ihm. Von dessen Kneipe in Berlin hatte Vogel schon gehört, dort wohnten mittlerweile Tochter und Enkel. Also schaute er beim nächsten Besuch vorbei - und blieb.

Mindestens eine Abendschicht pro Woche will er machen, "damit mich die Stammgäste noch sehen", sonst arbeitet er jetzt lieber tagsüber. Da kommen viele Touristen zu ihm, auch viele, die gar nicht hier essen, sondern nur aufs Klo wollen. Zu denen sei er immer besonders freundlich, sagt er: "Eine saubere Toilette ist das beste Marketing."

Er verlange bewusst keine Gebühr für die Toilettennutzung: "Wer gut erzogen ist, gibt freiwillig was." Von einem Stammkunden kriegt er immer 50 Euro im Januar - als Vorauszahlung fürs ganze Jahr. Aber die sieben Cent, die er von dem mürrischen Mann bekommen hat, die seien auch okay: "Kleinvieh macht auch Mist."

URL: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/rentner-mit-job-der-klomann-der-staendigen-vertretung-in-berlin-a-978851.html


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12. Juni 2014

Darum Mauer - Warum

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Kurz vor seinem 85.Geburtstag konnte der Berliner Künstler und Umweltaktivist Ben Wagin seine Stadt mit einer besonderen Aktion erfreuen. Heute (12.6.14) wurde ein von ihm künstlerisch gestaltetes Mauerelement mitten im Regierungsviertel aufgestellt – allerdings vorerst nur als Atrappe, um die Vorstellungskraft dessen, was er vorhat, ein wenig zu schärfen. Denn später sollen zweimal zwei gekreuzte Mauerelemente, die auf dem alten Mauerverlauf zwischen Reichstag und Spree eine Art Tor bilden.
Mit Unterstützung der Wasserbetriebe, die einen Laster samt Hebekran zur Verfügung stellten, konnte Wagin ein Plakat eines Mauereelements aufrecht zeigen. Später sollen dann die echten Original Mauerelemente aus dem Besitz von Friedel Drautzburg und Harald Grunert mit der Aufschrift "MAUER - KEINE DAUER" gestaltet und aufgestellt werden. Die beiden Promi-Wirte würden das Werk dann der Stadt als Dauer-Leihgabe zur Verfügung stellen.
Seit vielen Jahren arbeiten sie mit dem documenta-Künstler Wagin zusammen. So gestaltete er bereits Werke mit Originalstücken der Berliner Mauer, die u.a. an Standorten einer StäV wie Bremen und dem Kölner Airport als auch vor der Deutschen Welle in Bonn oder in Wittlich, dem Geburtsort von Drautzburg.

07.Mai 2014

Die erste STÄNDIGE VERTRETUNG auf einem Flughafen

Offizielle Eröffnung der StäV Köln Bonn Airport

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v.l. Harald Grunert, Claus Wöllhaf, Michael Garvens und Friedel Drautzburg

Über die erste Ständige Vertretung auf einem Flughafen freute sich Airport-Chef Michael Garvens gemeinsam mit 100 geladenen Gästen im Rahmen der offiziellen Eröffnung der StäV Köln Bonn Airport am 6. Mai 2014. In seiner Eröffnungsrede wollte sich Garvens jedoch nicht zu einem Seitenhieb auf die Berliner Kollegen hinreißen lassen, zeigte sich aber sehr erfreut darüber, dass er nun der erste sei, der mit einer StäV - ein in Fachkreisen als besonders spannendes Ambiente gelobtes und neuartiges Gastrokonzept präsentieren könne. Eigentlich sollte bereits vor zwei Jahren eine StäV auf dem BER eröffnet werden...

StäV-Lizenznehmer Claus Wöllhaf, Inhaber der Wöllhaf Gastroservice Gruppe und Träger des Hamburger „Foodservice Preis 2013“, wurde von Michael Garvens das Modell eines „StäV-Fliegers“ überreicht. Bislang ist dieser Flieger nur ein Modell, doch wer weiß, was sich die StäV-Erfinder Friedel Drautzburg und Harald Grunert noch alles einfallen lassen werden; immerhin gibt es bereits die „Schwimmende StäV“, welche temporär auf dem Kreuzfahrtschiff Artania auch wieder am 30. Mai 2014 im Rahmen einer Mini-Kreuzfahrt mit einem Konzert der kölschen Band Brings errichtet wird; die erste StäV-Kreuzfahrt fand übrigens mit einem Liveauftritt der Höhnern statt.

Der Bonner Bürgermeister Horst Naaß zeigte sich erfreut über soviel Polit-Ambiente auf einem Flughafen. Er selbst ist auch auf einer der Bilder zu finden: Er stand mit auf dem Balkon des Bonner Rathauses, als Sowjet-Präsident Michail Gorbatschow den Deutschen einen Besuch abstattete und einen Jungen, der ihm Blumen brachte, auf den Arm nahm. Mit dieser Geste begann die Gorbie-Manie in Deutschland, die besonders dazu beitrug, dass die Mauer zu Fall gebracht werden konnte.

Harald Grunert lobte in seiner Ansprache das gesamte Team und die vielen helfenden Hände, die es schafften, in nur 5 Wochen Bauzeit eine StäV zu errichten. Er drücke StäV-Geschäftsführer Jörg Roesemeier und dessen Betriebsleiter Sebastian Rottländer die Daumen für ein gutes Gelingen. Doch man dürfe nicht vergessen, so Grunert, dass die StäV nicht nur eine lebendige Polit-Galerie sei, sondern dass neben Lebensqualität auch noch Kölsch und Rheinische Spezialitäten angeboten werden.“ Sorgen machen müssen sich die Betreiber sicher keine, denn mit einem Soft-Opening startete die neue StäV bereits vor einigen Wochen und erhielt in dieser Zeit bereits sehr viel Zuspruch. Die Betreiber zeigten sich daher auch schon äußerst zufrieden mit dem bisherigen Ergebnis.

Friedel Drautzburg konnte sich seinen Vorrednern nur noch anschließen, erzählte noch einiges zum Ambiente und besondere Bilder, leitete dann aber zu einem weiteren Höhepunkt der Eröffnungsfeier über – der Enthüllung eines Original Elements der Berliner Mauer. Gestaltet wurde es von dem Documenta-Künstler und „Präsidenten des Parlaments der Bäume“ Ben Wagin aus Berlin. Das Mauerprojekt, welches Wagin gemeinsam mit den StäV-Erfindern vor einigen Jahren initiiert hat, trägt bereits einige Früchte: So findet man vor dem Sitz der Deutschen Welle bereits ein solches Objekt, ebenso in Wittlich, auf dem „Platz der Deutschen Einheit“ vor dem Hauptbahnhof in Bremen als auch auf den „Rheinterrassen“ der Berliner StäV.

„Sie können mir glauben“, sagte Drautzburg in Richtung des Airport-Chefs, „dieses Mauerstück wird das meist fotografierte Objekt auf ihrem Flughafen werden.“ Davon ist auch Eric Bettermann überzeugt, der in seiner Funktion als Intendant der Deutschen Welle maßgeblich an der Aufstellung eines Mauerelements vor dem Schürmann-Bau in Bonn beteiligt war.

06. Mai 2014

EXPRESS: Heute StäV-Eröffnung am Flughafen

EXPRESS: Heute StäV-Eröffnung am Flughafen

EXPRESS vom 06.05.2014

 

25. April 2014

Bonner Genaralanzeiger: Rheinland-Kneipe "StäV" jetzt am Flughafen

Bonner Genaralanzeiger: Rheinland-Kneipe

Bonner Generalanzeiger

Der Bonner Generalanzeiger schrieb in seiner Ausgabe am 25. April 2014 über die neue StäV Köln Bonn Airport - und somit ersten StäV an einem Flughafen.  

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