Matjessaison endlich eröffnet!

Werner Lauenrath ersteigerte das erste Matjes-Fässchen - mit Jette Joop bei der Eröffnung der Matjessaison in Bremen Werner Lauenrath ersteigerte das erste Matjes-Fässchen - mit Jette Joop bei der Eröffnung der Matjessaison in Bremen

Auch in der StäV gibt es nun leckeren Matjes-Variationen

Durch das schlechte Wetter fanden die Heringe zu wenig Nahrung, sodas der Fettgehalt der Matjes zu gering war.

Daher musste die Saisoneröffnung verschoben werden. Qualität geht halt vor Party, haben sich die Heringsgroßhändler gedacht - gut so!
Doch am 19. Juni war es dann endlich soweit: Zum 30. Mal wurde in Bremen die Matjessaison mit einer Matjesparty auf dem Domshof gefeiert.
Die Deutsche Rote Kreuz-Kinderbotschafterin Jette Joop eröffnete die Matjes-Saison für ganz Deutschland in Bremen. Damit beginnt auch der Verkaufsstart der neuen Ware. Highlight der Eröffnungsfeierlichkeiten war die Versteigerung des ersten Matjes-Fässchens.
Die Werner Lauenroth Fischfeinkost GmbH durfte die begehrte Trophäe für 3.300 Euro Einsatz mit nach Hause nehmen. Der Erlös geht an das Deutschen Rote Kreuz aber an Bremer Kindertagestätten und Jugendfreizeitheime.
Und jetzt gibt es auch Matjes in der StäV!!!

Ständige Vertretung in Bonn

Ganz schön jeck: Die beiden StäV-Gründer Harald Grunert (links) und Friedel Drautzburg vor ihrer Szene-Kneipe in Berlin. Foto: GA Ganz schön jeck: Die beiden StäV-Gründer Harald Grunert (links) und Friedel Drautzburg vor ihrer Szene-Kneipe in Berlin. Foto: GA

Gesucht wird ein bönnscher Wirt

BONN/BERLIN. Warum gibt es eigentlich in Bonn keine Ständige Vertretung (StäV)? Die Antwort der beiden Bonner Promi-Wirte Friedel Drautzburg und Harald Grunert lässt nicht lange auf sich warten: "Wenn sich ein Betreiber und ein guter Standort finden lassen, dann sind wir sofort dabei. Unser Herz schlägt immer noch für Bonn."

Was sich an der Spree und in sechs weiteren Städten in Deutschland zum Erfolgsgaranten entwickelt hat, kommt am Rhein erst gar nicht in die Startlöcher. Dazu Drautzburg: "Wir selbst sind mittlerweile zu alt für so ein Projekt. Wir benötigen einen 25- bis 35-jährigen charismatischen Kopf, der die Karre anzieht. Aber die sogenannte Generation Weichei will lieber Geschäftsführer in einem gastronomischen Betrieb werden, statt unternehmerische Verantwortung zu übernehmen."

Eine StäV aufzubauen, sei gerade in der Startphase sehr arbeitsintensiv. Man müsse viele Hände schütteln, bereit sein, zwölf bis 14 Stunden zu arbeiten - und das sieben Tage die Woche. "Also, wenn sich morgen einer melden würde, wären wir in wenigen Stunden in Bonn und würden das Projekt aus der Taufe heben. Eine StäV in Bonn wäre eine tolle Sache und würde die Chance bieten, die Geschichte dieser Stadt noch einmal auf ganz besondere Art und Weise zu zeigen. Aber leider sind die Mieten in der Bonner Innenstadt extrem hoch. Das erschwert die ganze Sache ungemein", sagen die beiden Wirte, die früher in Bonn Kultkneipen geleitet haben.

Als Standorte kämen ihrer Meinung nach der Kaiserplatz, der Friedensplatz oder der Blumenmarkt in Frage. "Die Gaststätte Zum Bären in der Acherstraße wäre ein idealer Standort gewesen. Aber das ist ja leider Geschichte", bedauert Drautzburg. Dass das Konzept StäV auch heute noch zieht, beweist die Tatsache, dass Drautzburg und Grunert kurz vor Vertragsabschluss in Potsdam stehen.

"Dort wird 2014 eine StäV von einem jungen Berliner Gastronom eröffnet", verrät Drautzburg. Und Grunert ergänzt, dass die übernächste StäV wahrscheinlich in Düsseldorf realisiert werden wird. Die Eröffnung der geplanten StäV im neuen Berliner Flughafen wird wegen des Bauskandals am Hauptstadt-Airport wohl noch bis 2014 auf sich warten lassen. "Das Mobiliar haben wir in Lastwagen verpackt, weil ja schon alles fertig war", so Drautzburg.

Übrigens: Vergangene Woche gab es anlässlich des zehnten Geburtstags der StäV in Bremen eine große rheinische Fete: Vor 800 Gästen spielten die Höhner in der Hansestadt. Mit dabei: Friedel Drautzburg und Harald Grunert.

Von Holger Willcke (http://www.general-anzeiger-bonn.de)

Shantychor Windjammer besuchte unsere StäV

Shantychor Windjammer aus Zeven Shantychor Windjammer aus Zeven

Nach der Matjessaisoneröffnung

Nach der traditionellen Matjes-Eröffnung auf dem Domshof kam der Shantychor "Windjammer" aus Zeven in die StäV.

Heute erreichte uns ein kleines Dankschreiben:
"Liebes Personal der Ständigen Vertretung in der Böttcherstraße in Bremen,
der Shantychor Windjammer aus Zeven möchte sich für die ausgezeichnete Bewirtung die wir gestern bei Euch hatten herzlich bedanken."
Und wir bedanken uns für Ihren Besuch!
Kommt bald mal wieder!

10 Jahre StäV in Bremen: Große Gala mit rund 900 Gästen und einem Konzert der HÖHNER!

Gisbert Baltes und Maria Gisbert Baltes und Maria

"Ihr seid die Besten!", rief StäV-Chefin Maria ihren Gästen auf der großen Gala im Goldenen Saal direkt neben der Ständigen Vertretung der Böttcherstraße entgegen. Rund 900 Menschen folgten der persönlichen Einladung der Wirtin und ihres wunderbaren Teams und feierten 10 Jahre StäV in Bremen. Höhepunkt des Abends war ein Konzert mit der kölschen Kultband HÖHNER. Im ersten Showteil des Abends, der von dem bekannten WDR-TV-Journalisten Gisbert Baltes bravourös moderiert wurde, gab es launige Talkrunden mit Alt-Bürgermeister Henning Scherf, Senator Ulrich Mäurer, dem Bürgerschaftsabgeordneten Carl Kau, dem Hobbythek-Mann Jean Pütz und den Erfindern des seit vielen Jahren zum Phänomen gewordenen Konzepts der rheinischen Vertretung in vielen Städten, Friedel Drautzburg und Harald Grunert. Ulla Ulland, Initiatorin der "Nachtwanderer", stellte das Projekt vor, für die mittels Spenden und einer Tombola gesammelt wurde. Am Ende konnten die vielen engagierten und ehrenamtlichen Nachtwanderer, die auf der Veranstaltung zahlreich vertreten waren, über 5000 Euro von den Gästen sammeln. Die erste Spende konnten die Nachtwanderer von der "Ehrenwerten Gesellschaft", die wie gewohnt in Frack und mit Zylinder auftraten, entgegennehmen. Nordwestradio-Chef Jörg-Dieter Kogel und Baltes stellten das Rheinische Grundgesetz vor, welches auf so einfache Weise all das zum Ausdruck bringt, was den Frohsinn, die gelassene und weltoffene Philosophie des Rheinlands auszeichnet und in der StäV gelebt wird. Nach dem Konzert der Höhner, bei dessen Finale nochmals viel Beteiligte des Abends auf die Bühne kamen, ging es nahtlos weiter mit DJ Toddy, der die Stimmung weiter am brodeln hielt. Erst lange nach Mitternacht gingen die Gäste Kölsch-selig nach Hause. Maria und ihr Team bedankt sich nicht nur bei den vielen Prominenten des Abends, sondern vor allem bei allen (Stamm-) Gästen, Fans und Freunden der Ständigen Vertretung für ihre Teilnahme!

Hier gibt es die ersten Bilder von der Gala

10 Jahre StäV in Bremen - Jubiläumsmatinee mit Gisbert Baltes

10 Jahre StäV in Bremen - Jubiläumsmatinee mit Gisbert Baltes

Der bekannte WDR-TV-Journalist Gisbert Baltes las im Rahmen der Jubiläumsmatinee am Sonntag vormittag in der StäV aus seinem Buch "Rheinland". Begleitet wurde er von der Sängerin Songül Wiesmann, Frontfrau der kölschen Gruppe Rubbedidub und ihrem Pianisten Bernd Kreuz. Unter dem Motto "Jede Jeck es anders", was soviel bedeutet wie: Jeder Mensch ist gleich!, erzählte Baltes aberwitzige und humoristische Anekdoten mit Tiefenschärfe, von Menschen aus dem Rheinland, von Geselligkeit, Frohsinn und Demokratie und auch von anrührenden Momenten seines umtriebigen, journalistisch geprägten Lebens. Leitlinie dieser vielen, bildhaften Geschichten des bekennenden Rheinländers, der eigentlich Westfale ist, bilden die elf Paragrafen des Rheinischen Grundgesetzes. Baltes zeigte sich begeistert von den Bremern, von ihrer Gelassenheit und davon, wie textsicher auch Nicht-Rheinländer die Lieder wie "Drink doch ene met" mitsingen konnten. Nach der musikalischen Lesung floss das Kölsch in Strömen und mit einigen Freunden und natürlich StäV-Wirtin Maria wurde ein Spaziergang über den Marktplatz, durch den Schnoor und an der Weser unternommen.

Das Buch Buch "Rheinland", erschienen im Verlag Hoffmann und Campe, kostet 15 Euro (ISBN: 978-3-455-50232-9 ).

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»Jede Jeck es anders.« Von Geselligkeit, Frohsinn und Demokratie

Gisbert Baltes Gisbert Baltes

10 Jahre StäV Bremen - Jubiläums-Matinee
Eine musikalische Lesung mit Gisbert Baltes
am Sonntag, den 5. Mai 2013, um 11:30 Uhr
Eintritt frei!

Präsentiert vom Nordwestradio
(Hinweis: Baltes in der Gesprächszeit vom Nordwestradio am Sa, 4. Mai von 9:05-10:00 h)

Jede Jeck es anders. So lautet die Präambel des Rheinischen Grundgesetzes und bedeutet letztlich: Alle Menschen sind gleich. Gisbert Baltes hat die elf Paragraphen dieser Mentalitäts- beschreibung als Leitlinie für sein Buch gewählt. Das Rheinische Grundgesetz ist ein in jeder Situation unmittelbar geltendes Gewohnheits- recht in je nach Situation wechselnder Aus- prägung. Es spiegelt die Lebensart der Rhein- länder wider und das menschenfreundliche Gottvertrauen ihres anarchistischen Katholizismus jedweder Konfession, einschließlich der atheistischen Religion, schrieb Theo Wilms.
Gisbert Baltes konkretisiert: Er erzählt von Gastfreundschaft, Humor und Unvorein- genommenheit. Er spricht mit Prominenten wie Günter Grass, den Bläck Fööss und Hans Dietrich Genscher: Mit rheinländischen Originalen und Künstlern. Er verrät, warum beim Kölsch keiner einsam bleibt, wie das mit dem Karneval funktioniert und führt zu den schönsten Plätzen mit Blick auf den Rhein. Zwischen den Zeilen offenbart dieses unterhaltsame Buch darüber hinaus ein Heimatgefühl, das auch Nichtrheinländer haben. Die deutsche Nachkriegsdemokratie, das zeigen viele in diesem Buch versammelte Anekdoten, ist maßgeblich durch eine typisch rheinländische Toleranz geprägt. So gut hat das noch keiner sichtbar gemacht! Gisbert Baltes, lebt seit über 25 Jahren im Rheinland. Der im Sauerland geborene Journalist arbeitet als Autor, Redakteur und Moderator beim WDR Fernsehen, wo er viele rheinische Naturen, wie z.B. die Kölner Kultband Bläck Fööss, porträtierte. Baltes hat seine Wahlheimat Rheinland mit großer Leidenschaft entdeckt: »Am Rhein stand die Wiege der deutschen Demokratie. Die Menschen hier lachen gerne und halten sich an ihr eigenes Grundgesetz: Leben und leben lassen!«

Bei seiner Lesung in der StäV wird Gisbert Baltes musikalisch von der Sängerin Songül und einem Gitarristen begleitet. Songül ist gebürtige Kölnerin und die wunderbare Leadsängerin der Kölschen Gruppe „Rubbedidub".

Für Ihre freundliche Unterstützung der Veranstaltung danken wir: Carl Kau, Martin Klinkhammer, Hans-Georg Vassmer, Heinz-Jürgen Gerdes und Jörg-Dieter Kogel (Nordwestradio) sowie den Dackeln Theo und Gustav

Hoher Besuch aus Marokko in der StäV

Majda (Maria) Baum-Boushina mit dem Botschafter des Königreichs Marokko Omar Zniber im Reederei-Salon der StäV Majda (Maria) Baum-Boushina mit dem Botschafter des Königreichs Marokko Omar Zniber im Reederei-Salon der StäV

Botschafter Omar Zniber lud zum Essen in den Reederei-Salon

StäV-Inhaberin Majda Baum-Boushina, die alle nur Maria nennen, freute sich über hohen Besuch aus ihrem Heimatland: Der Botschafter des Königreichs Marokko in Deutschland, Omar Zniber, kam aus Berlin in die Bremer StäV und brachte Mitarbeiter der Botschaft mit, unter ihnen Mohamed El Bouanani und traf Mitglieder des marokkanischen Vereins in der Hansestadt. Unter Ihnen der Vorsitzende Said Chiddi und sein Stellvertreter Taytay Mohamed.

Auch die Sengstakes feierten mit...

Ehepaar Sengstake - viele Jahre waren Sie die Botschafter des Bremer Freimarktes  Foto: Volker Schwennen Ehepaar Sengstake - viele Jahre waren Sie die Botschafter des Bremer Freimarktes Foto: Volker Schwennen

Rosenmontag in der StäV

Jahrelang warb ein Plakat des Bremer Karikaturisten Volker Ernsting für den Bremer Freimarkt mit dem Motiv des Ehepaares Sengstake. Dann gab es einen Wettbewerb für Doppelgänger und ausgewählt wurden Hannelore und Karl-Heinz nicht nur wegen ihrer Ähnlichkeit mit der Karikatur, sondern auch, weil sie tatsächlich den Namen Sengstake führten. Bis 1992 waren sie die Repräsentanten des Bremer Freimarkts - bis heute sind sie noch sehr aktiv! Die StäV gehört zu ihren Lieblingslokalen und so waren sie auch am Rosenmontag mit dabei und feierten gemeinsam mit vielen Gästen (nicht nur - aber auch - aus dem Rheinland)

Bremen feierte Karneval in der StäV

Polonaisen durch den Saal - es war wie immer voll und alle hatten gute Laune. Polonaisen durch den Saal - es war wie immer voll und alle hatten gute Laune.

Weiberfastnacht und Rosenmontag

Viele der Gäste der StäV am gestrigen Rosenmontag waren tatsächlich Rheinländer oder haben ihre Wurzeln dort - immer mehr trauen sich aber auch die Bremer/innen, Karneval zu feiern. Und zwar so, wie er sein sollte: Kölsch-lastig, mit viel Spaß, friedlich, mit Polonaisen, kölscher Musik ("Drink doch eene met", "Mer losse d'r Dom in Kölle"...) und natürlich kostümiert. Bereits an Weiberfastnacht wurde ausgiebig gefeiert - besonders aber am Rosenmontag - und das bis in den frühen morgen!

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