Aktuelles aus den StäVs

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Kuriosa - Fundstücke

Liebe Freundinnen und Freunde der StäV,

an dieser Stelle finden Sie kuriose Fundstücke aus der Presse, der Kneipe und dem Leben im allgemeinen. Haben auch Sie etwas Kurioses, oder wissen Sie wo wir etwas finden können, dann informieren Sie uns bitte und Sie erhalten von uns eine typische StäV Überraschung !

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Jambo Jambo statt Alaaf

Samstag, 19.02.2011

"Jambo, Jambo" statt Alaaf

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Kaum zu glauben, doch jetzt gibt es auch in Dar el Salam am indischen Ozeam eine "Ständige Vertretung" - zwar - noch - nicht als Restaurant, aber immerhin als Karnevalsverein. Der gebürtige Rheinländer Peter Mäsgen (Bild links / Foto: Wolfgang Henry) versucht auf diese Weise die afrikanische und rheinische Kultur zusammen zu bringen. Dies berichtete heute der Bonner General-Anzeiger. Ausserdem erfährt man dort, dass der Herrscher Céphas Bansah, der 1992 gekrönte König von Hohoe Ghana, in Ludwigshafen eine Kfz-Werkstatt betreibt und sein Volk per eMail und Fax regiert: Immerhin zwölf Stämme und 210.000 Untertanen...

Kölner Express 01-08-2010

Sonntag, 01.08.2010

Kurios: Für Kölsch-Kneipe in Thailand raubte ein Kölner Banken aus

Köln. Es ist schon kurios: Ein Mann raubte in Deutschland Banken aus, um sich von dem erbeuteten Geld eine neue Existenz in Thailand aufzubauen. Und dabei handelte es sich um eine Kölsch-Kneipe. Ob dies der richtige Weg ist, erfolgreich mit Kölsch zu handeln, ist nun keine Frage mehr: Der Mann muss für acht Jahre in den Knast. Und das der gebürtige Kölner gerade in Düsseldorf festgenommen wurde...

Wer also eine neue Existenz aufbauen möchte und mit Kölsch handeln, gar irgendwo eine StäV eröffnen möchte, sollte sich zuvor mit den Inhabern der StäV zusammensetzen - und Banken überfallen sollte dieser auf gar keinen Fall!

Zum Artikel vom Kölner Express geht es hier

Zurück an den Absender

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Da schrieb jemand an StäV-Mitinhaber Harald Grunert und adressierte den Brief an sein Lokal - eigentlich nichts ungewöhnliches, dennoch dachte sich wohl die Post, wegen des fehlenden Straßennamens, den Brief an das Auswärtige Amt zu senden. Dort stellte sich der Postempfänger wohl die Frage, um welche Ständige Vertretung es sich wohl handeln würde. Zack: Dann kam der Stempel: Zurück an Absender! wg. fehlender Angabe des Referarts / des Dienstortes. Aber so kam der Absender persönlich in die StäV und trug ein kleines kurioses Fundstück für diese Rubrik bei.

Von Wolf Leo gestaltete Wand für die StäV

Der Künstler Wolf Leo gestaltete 1997 eine Wand eigens für die StäV in Berlin

 

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Bundespräsident Johannes Rau anlässlich seines Geburtstages, den er in der StäV Berlin feierte.
Man sieht auf dem Bild Johannes Rau vor einer Wand, die eigens für die StäV Berlin 1997 von dem Künstler Wolf Leo,
der in der Honnecker-Ära ein Dissident war, als Gesamtkunstwerk gestaltet wurde.
***
Folgende Situation spielte sich kürzlich vor dieser Wand ab:
Nach einem Gynäkologen-Kongress in Berlin unterhielten sich einige Teilnehmer desselben.
Einer entrüstet sich über das Banner... Der Nachbar fragt:

 

- Woher kommen Sie eigentlich, Herr Kollege?
- Aus Frankfurt...
- Am Main?
- Nein, Frankfurt / Oder.... Und Sie?
- Aus dem Siegerland....
Empört trat er zurück und sagte:
"Also, das muss ich mir wirklich nicht bieten lassen....",
steht auf und geht.
***
Nachtrag: Da sich jemand nach diesem Eintrag ebenfalls empörend über das "Siegerland"  ausließ und er sich der geografischen Lage der Bundesrepublik nicht bewusst war, sollte an dieser Stelle nocheinmal erklärend darauf hingewiesen werden, dass es sich beim "Siegerland" um einen Landschaftsteil in der Region Südwestfalen handelt. Wem dies auch nichts sagt, kann sich hier weiter informieren.

Black Fööss Ankündigung für das Yorkschlösschen

So kündigte die Kreuzberger Kneipe "Yorkschlösschen" die "Bläck Fööss" an.

 

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Black Fööss - Ehrenbürger von Kreuzberg

Black Fööss - Ehrenbürger von Kreuzberg

 

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Urkunde: Black Fööss werden Kreuzberger Ehrenbürger // Autogramm für die StäV anlässlich eines Konzertes der Black Fööss in Berlin

 

Berliner Zeitung 11-05-2009

Berliner Zeitung erscheint am gleichen Tag, mit gleichem Text - aber mit verschiedenen Bildern !

 

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Nanu, was ist denn da passiert: Die Berliner Zeitung vom gleichen Tag (11.05.09), mit dem gleichen Text, doch – unterschiedlichen Bildern. In der einen Ausgabe findet man ein Bild der Berliner StäV – in der anderen eines vom Café Einstein. Wieso, weshalb, warum? Wir fragten nach und erfuhren, dass die Berliner Zeitung tatsächlich zweimal am Tag gedruckt wird. Während die eine nachts bzw. früh morgens an Abonnenten geht und insbesondere für den internationalen Vertrieb produziert wird, richtet sich die spätere, zweite Ausgabe eher an die Berliner. Nun wechsele man gerne die Bilder aus, erfahren wir: wegen des lokalen Bezugs. Nun leuchtet es uns ein: Die StäV ist eben nicht nur in Berlin bekannt, sondern auch weit über die bundesdeutschen Grenzen hinaus. Daher konnten die StäV-Fans - beispielsweise in Bremen - eben die StäV sehen, wenn sie an diesem Tag die Berliner Zeitung zur Hand genommen haben.

 

Ach ja, hier der erste Teil des Artikels:

 

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Die Schwabbelbacke

Von Drautzburgs "Schumann-Klause", Grunerts "Nachtcafé" und der StäV - eine kurioses Internet-Fundstück: Die Schwabbelbacke

 

Kurioses gibt es immer wieder – gerade im Internet. Auf meiner ständigen Suche nach Veröffentlichungen über die Ständige Vertretung stieß ich auf die Seite mit der Bezeichnung „Schwabbelbacke“ und eine sehr spannende Publikation, die wohl irgendetwas mit der StäV zu tun haben muss. Glauben Sie mir, was jetzt kommt ist der Original Wortlaut und als Beweis die Screen-Shots zum nachlesen:

 

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Der frühere Verlauf der Berliner eingenommen.

 

Posted by admin on April 22nd, 2009 at 07:44pm

 

Viele weitere spielt auf die die Slawen. Einige große Inhaber, Friedhelm Friedel Drautzburg, hatte bekannten deutschen Politikern ausgeschmückt. Das Deutsche Inhaber, Friedhelm Friedel Drautzburg, hatte vorher schon seit 1970 bestehende Ständige Vertretung in der damaligen bei der DDR an. Januar 2008 spielt auf und vielfältige Architektur sind km². Spätaussiedler und aus 12 Friedel Drautzburg, hatte vorher deutschen Politikern 1990 bestehende Ständige Vertretung betrieb, rief Wien News Deutschland ausgeschmückt. Er wurde von 1876 bis Berliner Rathauses bekannten deutschen Politikern ausgeschmückt. Die Oranienburger spielt auf Geschichte mehrfach Hauptstadt bis zur Wiedervereinigung in geringste im März der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR an. Allein im Berliner Friedhelm Friedel von 1974 bis zur Wiedervereinigung in den beiden Hochflächen der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR an. Durch den Bundeshauptstadt auf die von 1974 bis zur Wiedervereinigung 1990 bestehende Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR an.

 

Alles klar!? Und weil das so schön war, noch ein weiterer Eintrag:

 

Auch heute noch mit plakatgroßen von 6.000 bis zur Hauptstadt. Die im dichten Bebauung und der großen Stadtfläche herrscht in mit Abstand bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands, größer als die Nummern DDR an. Durch die Neubebauung auf die von der vorher Grunert Nachtcafé 1990 bestehende Ständige ausgeschmückt. Die Oranienburger Straße mit 6? Jahrhundert begründeten Sammlungen do­ku­men­tieren in großer von bekannten deutschen Politikern ausgeschmückt. Die genaue geographische Lage des Berliner 8,9 bis zur Wiedervereinigung 1990 die Kneipe Schumann-Klause in Klima Berlins Berlin/Brandenburg. Als Stadtstaat spielt auf Länge. 1954 wurde ein mit NN. Blick von Unter den Linden Drautzburg, hatte vorher deutschen Politikern 1990 bestehende Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR an. Umzüge, Paraden und Open die von 1974 bis zur voller 1990 ausgeschmückt. Deren gerades Teilstück wird für Kunst- und 17. Die innerstädtischen Temperaturunterschiede auf die von 24? ...

 

Oder auch dieser Eintrag:

 

Hierbei liegen Tzatziki zuerst Zwiebelspalten und Hochzeit das gleiche dann blieben in der 15.
Posted by admin on April 22nd, 2009 at 07:55pm
In der Stadt studieren Zwiebeln und Salat macht und dann im Kühlschrank hat gehts auch in fünf. Einer der Inhaber, Friedhelm Friedel und Salat macht und dann dann Salatvariation. Im westlichsten Bezirk Spandau mündet und die Vertretung Beilage dann im Kühlschrank hat Vergoldung auch Fähigkeiten. Auch die Stiftung Preußische Zwiebeln und kebab? Berlin hat heute 3,4 Millionen Schüssel geben macht und dann gegrilltem oder gebratenem Fleisch fast verrühren. Über 300 Meter Tzatziki, Zwiebeln und Salat Hand voll und dann Salat verteilen gehts auch in fünf. ... Auf der Nord-Süd-Achse übernehmen die auch in die an einem dieser Zeit aber und andere Bildkünste der getragen. Auch die türkische Polizei ist eingeschaltet. ... Ebenfalls festgenommen wurde Ronny sich auch hervoragend macht und gemalenen im Kühlschrank hat gehts auch Materialien, wie 10. Weitere Sehenswürdigkeiten mehr mit Tzatziki bestreichen, unten als Beilage zu christlichen oder gebratenem Fleisch fast jeder Art.

 

Ist das nicht wunderbar! Es scheint, als wenn auf diesen Seiten irgendwelche Texte gemischt und per automatischer Sprachübersetzung aus dem chinesischen ins Deutsche übersetzt wurden. Zuvor sind wohl deutsche Texte ins polnische, diese ins russische, wiederum ins japanische, dann ins englische und vielleicht daraufhin ins chinesische um dann wieder ins deutsche übersetzt zu werden. Neue Sprachpoesie im Internet - wenn die Dadaisten doch schon das Internet gekannt hätten...

 

Ich stöberte noch ein wenig auf der Homepage herum und entdeckte den Eintrag „Die beste Currywurst der Welt“ und gelangte auf die Seite „Doenerfreund.de“ und den Eintrag: „Es konnte leider keine Pommesbude in der Nähe von Berlin gefunden werden“. Soweit zum Thema "Wissensvorsprung dank Internet".

 

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Wenn auch Sie einmal Kurioses in Zeitungen oder im Internet rund um die StäV und Themen wie Kölsch, Rheinische Spezialitäten, Friedel Drautzburg und Harald Grunert, Currywurst oder Politkult im Allgemeinen finden sollten, schicken sie uns diese einfach per e-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Und die Inhaber der StäV mögen mir verzeihen, dass ich sie zwischen Rheinische Spezialitäten (und das sind die beiden schließlich irgendwie auch) und Currywurst (die immerhin weltweit berühmt ist) gesetzt habe. Und nun freue ich mich, wenn mein Text demnächst auch ins russische, dann ins französische, abermals ins chinesische und dann zurück ins deutsche übersetzt wird.

 

Ein Gastroführer 1988

Sie wünschen bitte?

 

Ein ostdeutscher Gastroführer von 1988 beschreibt das "Spezialitätenrestaurant Wein ABC" am Schiffbauerdamm, dem heutigen Sitz der StäV

 

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Der Gastroführer "Sie wünschen bitte?" erschien in einem Ostdeutschen Verlag - vor dem Mauerfall. Das dort beschriebene "Wein ABC" war ein "Spezialitätenrestaurant" am Schiffbnauerdamm 8, wo heute die StäV beheimatet ist. Die Gasträume waren im "Stil dreier Epochen" gestaltet - aber lesen - und vorallem sehen - Sie selbst (Zum Vergrößern einfach die Bilder anklicken)

 

Köln Mai 2009

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Henning Krautmacher in der StäV-Berlin

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Als bekannt wurde, dass Henning Krautmacher die StäV besucht,

 

wurde sofort eine polizeiliche Berliner Sonderkommission gebildet.

 

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Henning Krautmacher ( Frontmann der "HÖHNER" ) mit den Ordnungshütern,

 

die um die StäV - Berlin für Sicherheit und manchmal auch Gute Laune sorgen.

 

Tagesspiegel 28-02-2009

Tagesspiegel, 28.02.2009

 

BAD BOYS

 

Aschermittwoch in der "Ständigen Vertretung" in der Mitte.

 

Zwei junge Männer stehen vor einem Plakat von Joseph Beuys.

 

"Die Frau von Beuys hat früher bei uns in der Straße gewohnt."

 

"Ach."

 

"Die haben wir immer geärgert."

 

"Warum?"

 

"Die hatte so eine Scheißfrisur."

 

Kölner Express 16-02-2009

EXPRESS, 16.02.2009

 

Ganz Köln diskutiert den Koma-Deckel

 

Von AYHAN DEMIRCI

 

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Der Koma-Deckel als Kneipen-Lektüre, so wie hier im Alt Neppes: Knut Rehrmann (50 ), Dagmar Wunderlich (42) , Horst Breuer (45) und der Zauberer erörtern den Koma-Deckel.

 

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67 Stangen á 0,2l - das entspricht 13,4 Litern. Foto: Michels

 

Eine Stadt, tausend Theken, ein Thema: Der Koma-Deckel vom Kunibertsviertel. Ganz Köln analysiert die Kölsch-Formel, die zwei Gäste des Brauhauses „Max Stark“ ins kölsche Stammbuch geschrieben haben: 2 Mann, 4 Stunden, 67 Päffgen-Bier

 

Montag gegen 14 Uhr, in der Kneipe „Alt-Neppes“. Stammgast Werner, den alle als „Der Zauberer“ kennen, ist in seinem Element: „Über das Thema lässt sich wunderbar schwadronieren! 67 Kölsch – das ist für zwei Leute schon ordentlich.“

 

Dann erzählt er, wie er einst auf einer Fahrt von Saarbrücken nach Lugano ein Pittermännchen (50 Kölsch) weggedrückt habe. „Als Beifahrer natürlich.“ Thekennachbar Horst Breuer (45, Juwelier) befürchtet angesichts des Koma-Deckels schon eine neue politische Verbots-Diskussion: „Wir haben das Thema Rauchen durch - bald wird es um den Alkohol gehen.“

 

Hunderte Leser diskutierten bereits auf EXPRESS.DE - lesen Sie mit, reden Sie mit! Hier eine Auswahl der Einträge:

 

• 67 Kölsch ist schon übertrieben. Trinke auch gerne mal einen - aber bleibe lieber beim Altbier! Gruß aus der schönsten Stadt am Rhein!
• Wenn ich die Erfahrungsberichte hier richtig verstanden habe, können einen richtigen Kerl 35-40 Glas Bier doch nicht umhauen, da kann man sogar
noch gerade stehen und Auto fahren. Alles andere müssen dann wohl Memmen sein. Gut, dass das noch rechtzeitig vor Karneval publik wird.
• Lächerlich! Da müssten meine Freunde und ich ja fast jedes Wochenende in der Zeitung stehen! Nach 30 Kölsch wird erstmal am Schnaps gearbeitet!
• Das zeigt doch mal wieder, dass das Kölsch richtig legga iss... Muss man denn da gleich von alleholsucht sprechen? Ich hatte z. B. 67 Frauen in 4 Stunden.
• Wir verkaufen Grundbedürfnisse: lecker Kölsch und leckere Speisen. Das soll glücklich machen. Dabei gibt es unsererseits grundsätzlich keine Mengenbeschränkungen. Wer sich benimmt, darf bleiben! Und die von Ihnen als so sensationell beschriebenen (Stamm)-Gäste gaben niemals Anlass zur Kritik. Es gibt bei uns allerdings auch Grundsätze, die Missbrauch und Grenzenlosigkeit minimieren. Jüngere Besucher müssen sich im Zweifel ausweisen, Schnapstrinker mit Hang zum Exzess sowie Auto fahrende „Idioten“ stehen unter erhöhter Beobachtung und werden schnell den Spaß an unserer Kneipe verlieren. Don't drive, drink! Dä Weet Wolfgang (Max Stark) Wäre eventuell interessant zu wissen, ob oder wie oft sie zum Pinkeln gegangen sind.
• Die Frage ist doch: Möchte ich in einer Gesellschaft leben wo Komasaufen, Kiffen oder sonstige Drogen legal sind? Hier ist jeder gefragt.
• Ich bin froh auf meine Kumpels, die mich nie hängen lassen würden. Wir können auf einander vertrauen und müssen den allgegenwärtigen Ärger nicht ertränken.
• Ich war früher Gelegenheitstrinker und 50 Kölsch haben mich nicht aus der Bahn geworfen. Meist gab's zum Bier auch noch zahlreiche Aquavit.
• Ich konnte dann sogar ohne Schlangenlinien mit meinem Auto in die heimische Garage fahren. Übrigens, seit 23 Jahren trinke ich keinen Alkohol mehr!
• Dass man darüber diskutiert ist schon erschreckend. Man(n) wird ja noch ein Bier trinken dürfen. Ich bin der mit 35 Kölsch, der als breiter Strich das Lokal aufrecht verlässt...
• 13,4 Liter. Also für jeden über 6 Liter – also das ist krankes Saufen. Ich bin kein Fan von Alkohol aber ich würde auch nie auf die Idee kommen,6 Liter Mineralwasser zu trinken in einer Kneipe. Ein Bekannter vor mir hat gestern bestimmt 10 Kaffee getrunken, muss ich den jetzt anzeigen?
Das ist doch ungesund, und wenn der jetzt umfällt? Bin ich jetzt mitschuldig? Und dann habe ich noch einen gesehen, der hat bestimmt 6 Mettbrötchen gegessen. Gefährlich!!! Mir als Gastwirt sind Menschen bekannt, die ich nach 30 Kölsch noch nicht wirklich als betrunken bezeichnen würde!
Rekordhalter ist einer, der alleine ein 10 Liter Pittermännchen geleert und danach noch ein paar Wodka-Lemon getrunken hat. Dann habe ich das Taxi gerufen.

 

Kölner Stadtanzeiger 21-01-2009

KÖLNER STADTANZEIGER, 21.01.2009

 

„Wir sind halt nicht im Kloster“

 

Von Tim Stinauer

 

Seit Jahren sitzen Hans-Wilhelm Daube und Udo Blumer im Kölner „Klingelpütz“. Im Interview erzählen die Knackis, warum es früher in der Zelle gemütlicher war, die Neulinge immer aufmüpfiger werden und weibliche Aufseher gut ankommen. Ossendorf - Hans-Wilhem Daube (63) kam 1961 erstmals hinter Gitter, bis heute saß er 14 Jahre im Gefängnis. Udo Blumer (43) hat von den vergangenen 26 Jahren die Hälfte im Knast verbracht.

 

KÖLNER STADT-ANZEIGER: Hat es geschmeckt heute Mittag?

 

HANS-WILHELM DAUBE: Soll ich ehrlich sein? Ich bin Koch, habe 1985 den Meister gemacht. Wenn ich das Essen hier drin vom Fachlichen her sehe, muss ich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

 

UDO BLUMER: Ach, komm, es geht. Mal schmeckt's gut, mal nicht so. Wir sind ja hier nicht im Hilton. Wenn ich anständig essen will, muss ich draußen bleiben und brav sein.

 

War das Essen im Klingelpütz früher besser?

 

BLUMER: Nein, da hat sich in 26 Jahren nicht viel verändert. Es gibt immer noch den Bauchspeck, es gibt immer noch das Fischfilet, den Herings-Stipp und ein Mal in der Woche die Nudeln mit der roten Soße.

 

DAUBE: Aber etwas anderes hat sich geändert: Es gibt heute richtige Toiletten auf den Zellen. 1961, im alten Klingelpütz am Hansaring, haben wir noch gekübelt: Da gab es einen Stuhl mit einer Zinkwanne drin und einem Deckel drauf. Wenn man Notdurft hatte, musste man nur den Deckel hochklappen. Und wenn die Bediensteten die Kübel zum Ausleeren weggetragen haben, hat das ganze Haus gestunken. Aber trotzdem: Es war gemütlich.

 

Gemütlicher als heute?

 

BLUMER: Es war einfach anders, es gab noch Werte unter den Gefangenen. Du hast morgens eine Stange Tabak an die Zellentür gehängt, die war abends noch da. Wenn du heute ein Blättchen fallen lässt. . .

 

DAUBE: . . .wird Dir das geklaut. . .

 

BLUMER: . . .und zwar bevor es den Boden berührt.

 

DAUBE: Die ganze Mentalität der Gefangenen hat sich geändert. Die jungen Gefangenen sagen immer: »Wir haben Rechte!« Die vergessen aber, dass sie auch Pflichten haben. Die rennen sofort zum Beamten und verraten dich, wenn sie sich einen Vorteil versprechen. Die hauen sogar die Beamten in den Sack, schieben denen irgendwas in die Schuhe, nur damit sie einen Vorteil kriegen. Wenn ich als junger Häftling so gewesen wäre, hätte ich von den älteren was auf die Ohren gekriegt.

 

BLUMER: Vor allem die Gefangenen aus dem Ostblock bringen diese alten Werte nicht mehr mit, vielleicht haben die das zu Hause nie vermittelt bekommen, wer weiß. Der Grundsatz »Ein Mann, ein Wort« gilt bei denen nicht. Aber ich will nicht groß schimpfen, Arschlöcher gibt es überall. Wir sind halt im Knast, nicht im Kloster.

 

DAUBE: Wir haben früher mehr untereinander geregelt, ohne die Beamten. Und das lief auch. Wenn ich mit einem anderen Gefangenen etwas zu regeln hatte, habe ich dem gesagt: »Pass op, Jung. Du hast exakt fünf Minuten, sonst kriegst Du eine gelöscht«, und dann war das Thema erledigt. Aber das geht heute nicht mehr. Die Atmosphäre ist ungesünder geworden.

 

Gilt das auch für den Umgang mit den Bediensteten?

 

DAUBE: Ach, hör auf. Du musst heute für jeden Dress einen Antrag schreiben. Ein riesiger Verwaltungsapparat ist das, da können die Beamten nichts dafür. Die müssen ja auch tausend Vorschriften beachten.

 

BLUMER: Die haben nicht die Zeit, sich mal in Ruhe mit Dir hinzusetzen - wenn Du Stress mit der Freundin hast oder wenn Du einen blöden Brief bekommen hast.

 

DAUBE: Früher hat man fast alles mündlich geregelt. Da fragte der: »Jung, wat willste han? Komm, hol et dir, aber in fünf Minuten bist du wieder hier.« Und dann war ich auch in fünf Minuten wieder hier.

 

BLUMER: Was unter den Gefangenen galt, galt auch zwischen Gefangenem und Bediensteten: Ein Mann, ein Wort. Wenn Du Dir ein Tütchen geraucht hast, haben die Beamten darüber hinweggesehen. Die sagten sich: »Der Jung hätt den ganzen Tag gearbeitet, da soll er sich abends ruhig sing Pief rauche. Solang der keine anderen versorgt und nit breit üvver die Abteilung läuft...« Und der konnte sich drauf verlassen, dass wir uns daran halten.

 

DAUBE: Genau. Das fehlt mir heute, dieses Zwischenmenschliche.

 

Also war früher alles besser.

 

DAUBE: Nee, so auch nicht. Dass wir inzwischen Frauen als Bedienstete haben, das finde ich zum Beispiel gut. Was haben die alten Gefangenen damals geschimpft: »Wat sulle wir dann he mit Wiever?« Und heute merkst du, dass da gleich eine ganz andere Atmosphäre auf der Station herrscht, wenn eine Frau arbeitet.

 

Woran merkt man das?

 

BLUMER: Es herrscht ein vornehmerer Ton, die Stimmung ist insgesamt ruhiger.

 

DAUBE: Ich kenne sogar einen, der rasiert sich extra, wenn eine Beamtin Dienst hat.

 

BLUMER: Echt? Das ist ja lieb.

 

DAUBE: Ja, aber ich nicht. Ich bin aus dem Alter raus.

 

Was hat sich noch positiv entwickelt?

 

DAUBE: Dass wir eine Gefangenen-Mitvertretung haben. Das gab es früher nicht. Die Jungs können bei manchen Entscheidungen der Anstaltsleitung ein bisschen mitreden.

 

Sie sind beide jetzt zum sechsten Mal im Gefängnis. Wollen Sie gar nicht vernünftig werden?

 

DAUBE: Ich bin im Rotlichtmilieu groß geworden: Körperverletzung, Zuhälterei, Hehlerei. Es ist nicht leicht, da wieder rauszukommen. Bis 2007 hatte ich eine Kneipe auf der Venloer Straße. Dann flog die Polizei mit Tatütata und Tralala ein, stellte den Laden auf den Kopf, fand Kokain und Waffen. Jetzt sitze ich wieder neun Jahre hier.

 

Haben die früheren Haftstrafen Sie gar nicht beeindruckt?

 

DAUBE: Wenn ich durch meine eigene Dummheit wieder hierher gekommen wäre - okay. Aber Leute, die ich Jahre kenne, die für mich Drogen verkauften, die haben mich bei der Polizei verraten. Das enttäuscht mich. Das macht mich böse.

 

BLUMER: Ich habe mich mit Zwölf entschieden, kriminell zu leben. Habe das schnelle Geld genossen, mir was Teures geleistet. Dann kamen Drogen dazu. Ein Scheißzeug, das alles kaputt macht. Dieses Leben macht dich irgendwann müde. Ich habe es satt, es reicht. Im April komme ich raus. Auf mich wartet eine tolle Frau, ich denke, ein paar Lampen sind bei mir da oben noch an.

 

Was ist Ihr Plan?

 

BLUMER: Gerüstbau, wie früher.

 

Haben Sie etwas gelernt?

 

BLUMER: Ja, einbrechen. Wobei, nicht mal das richtig. Sonst wäre ich ja nicht so oft hier gelandet.

 

 

Das Gespräch führte Tim Stinauer

 

Aus: Kölner Stadtanzeiger 21.01.2009

 

Es war einmal in einer Kneipe

Es war einmal in einer Kneipe

 

Die klügsten Leitartikler und Wirtschaftswissenschaftler haben es versucht. Doch so einfach und lustig wie der unbekannte Verfasser eines im Internet kursierenden Textes hat uns noch niemand erklärt, wie es zur weltweiten Finanzkrise kommen konnte. Viel Spaß beim Lesen dieser ins Schwarze treffenden Analyse!

 

Mandy besitzt eine leider nicht sehr erfolgreiche Kneipe in Berlin-Kreuzberg. Um den Umsatz zu steigern, beschließt sie, die Getränke der Stammkundschaft (hauptsächlich alkoholkranke Hartz-IV-Empfänger) auf den Deckel zu nehmen, ihnen also Kredit zu gewähren.

 

Das spricht sich in Kreuzberg schnell herum und immer mehr Kundschaft drängt sich in Mandys Bar. Da die Kunden sich um die Bezahlung keine Sorgen machen müssen, erhöht Mandy die Preise für Bier und Schnaps und steigert damit auch massiv ihren Umsatz.

 

Der junge und dynamische Kundenberater der lokalen Bank bemerkt Mandys Erfolg und bietet ihr eine unbegrenzte Kreditlinie an.

 

Um die Deckung macht er sich keinerlei Sorgen, er hat ja die Schulden der Trinker als Deckung. Zur Refinanzierung – eine Bank muss ja ihr Geld irgendwo herkriegen – taufen top ausgebildete Investmentbanker die Bierdeckel in verbriefte Schuldverschreibungen um, nennen sie SUFFBOND, ALKBOND und KOTZBOND.

 

Diese Papiere laufen unter der modernen Bezeichnung SPA (Super Prima Anleihen) und werden bei einer usbekischen Online-Versicherung per E-Mail abgesichert.

 

Daraufhin werden sie von mehreren Rating-Agenturen mit ausgezeichneten Bewertungen versehen. Niemand versteht zwar, was die Abkürzungen bedeuten oder was genau diese Papiere beinhalten, aber dank steigender Kurse werden diese Konstrukte ein Renner für institutionelle Investoren.

 

SPA ist ein Hit, Vorstände und Investmentspezialisten der Bank erhalten Boni im dreistelligen Millionenbereich.

 

Eines Tages, obwohl die Kurse immer noch steigen, stellt ein Risk-Manager (der später wegen seiner negativen Grundeinstellung selbstverständlich entlassen wurde) fest, dass es an der Zeit sei, die ältesten Deckel von Mandys Kunden langsam abzukassieren (fällig zu stellen nennen das die Banker).

 

Überraschenderweise können weder die ersten noch die folgenden Kneipenkunden ihre Schulden, von denen viele inzwischen ein Vielfaches ihres Jahreseinkommens betragen, bezahlen.

 

SUFFBOND, ALKBOND und KOTZBOND verlieren 98 %. Mandys Kneipe geht pleite. Der Wein- und der Schnapslieferant gehen Konkurs.

 

Beide hatten sich von Mandy lange und gerne mit Super Prima Anleihen bezahlen lassen. Der Bierlieferant wird wegen der besonderen Bedeutung der Bierindustrie vom Staat teilweise entschuldet und von einer belgischen Investorengruppe übernommen.

 

Die Bank wird durch den Staat mit Steuergeldern gerettet. Der Bankvorstand verzichtet für das abgelaufene Geschäftsjahr auf den Bonus...

 

Köln - Jopie Heesters Geheimnis

Köln - Jopie Heesters’ Geheimnis

 

Ich trinke jeden Tag mein Kölsch

 

Jopie-Heesters-Express

 

Schon fast erblindet, steht der geborene Niederländer immer noch gerne im Smoking auf der Bühne und ölt seine Stimmbänder mit kühlem Kölsch. Foto: Jens Hartmann

 

Von PHILIPP J. MECKERT

 

Er ist eine lebende Legende. Er ist der weltweit älteste aktive darstellende Künstler. Er ist im 106. Lebensjahr – und jetzt verrät Jopie Heesters dem EXPRESS, was sein Methusalem-Geheimnis ist: „Ich trinke jeden Tag mein Kölsch!“
Abend für Abend steht der fast erblindete Heesters in Hamburg auf der Bühne des Winterhuder Fährhauses, als Kaiser Franz Joseph im Singspiel „Im Weissen Rössl“, nahm dort sogar seinen siebten Bambi entgegen. Jetzt läuft nächste Woche mit viel Tamtam auch noch Til Schweigers große Kinokomödie„1 1/2 Ritter“ an. Mit dabei: Jopie Heesters! Woher hat er nur diese Kraft? Die Antwort ist so kurz wie ein schneller Schluck: Kölsch!
EXPRESS erreicht Jopies Ehefrau Simone Rethel (beide heirateten 1992) an der Elbe: „Also mein Mann trinkt am liebsten Gaffel. Hier in Hamburg-Eppendorf, wo wir zurzeit wohnen, gibt es einen kleinen Edeka-Markt. Da kaufe ich immer ein paar Flaschen für meinen Jopie ein.
“ Die Schauspielerin weiter: „Wir trinken auch zuhause am Starnberger See am liebsten aus Kölschgläsern, auch Saft oder Wasser. Die sind so schön handlich.“
Täglich ein Bierchen. Das, so versprechen Ärzte, schützt das Herz, verhindert Nierensteine, fördert die Aufnahme von Sauerstoff im Organismus.
Wichtig, um vital zu bleiben.
Jetzt darf sich Jopie bald über eine neue „Kölsch-Connection“ freuen: Die Gaffel-Brauerei will ihrem ältesten Kunden zu Weihnachten einen Kasten Kölsch unter den Baum legen. „Heesters ist ja sogar noch fünf Jahre älter als unsere Brauerei“, betont Firmenchef Heinrich Philipp Becker.
„Das macht uns besonders stolz.“

 

So fies kann der Kölner andern Biersorten gegenüber sein.

 

Kölner Express

Autobahn-Bier-Express

 

Quelle: Kölner Express

 

Kölner Express 09-11-2008

081109-buetzen-ex

 

Quelle: Kölner Express vom 09.11.2008

 

Neues aus der Hauptstadt 12-11-2008

12. November 2008

 

NEUES AUS DER HAUPTSTADT

 

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Caes Nooteboom (Foto: picture-alliance)

 

Peinliche Panne

 

Cees Nooteboom und die deutsche Gründlichkeit

 

Von Jacques Schuster

 

Der Schriftsteller Cees Nooteboom ist in der Literaturwelt wohl bekannt. In Berlin erhält er an diesem Mittwoch die Ehrendoktorwürde der Universität, seine Romane sind Bestseller. Als normaler Nutzer der Berliner Staatsbibliothek aber hat er es schwer – wie er jetzt feststellen musste.

 

Der Schriftsteller Cees Nooteboom scheiterte an der Ausleihe der Berliner Staatsbibliothek an einer Formalie.

 

>Cees Nooteboom ist in Berlin, und die Stadt freut sich darüber. An diesem Mittwoch erhält der niederländische Schriftsteller sogar die Ehrendoktorwürde der Freien Universität. Auch nach der Feierstunde wird Nooteboom an der Spree verweilen. Nooteboom liebt Berlin, besucht die Stadt häufig und hat seine Erlebnisse sogar in einem Roman („Allerseelen“) verarbeitet. Er findet in Deutschland besonders viele Leser. Derzeit sitzt Nooteboom an einem Essay über Umberto Eco.

 

Ab jetzt wird der Bericht peinlich, denn nicht alle kennen den Schriftsteller. Warum sollte ihn auch jeder kennen, werden Sie denken. Zu Recht. Doch zumindest die Mitarbeiter der Staatsbibliothek sollten eine Ahnung haben, dass es sich bei Herrn Nooteboom nicht gerade um Cees, den Freund von „Käse-Klaus“, handelt, der auf Berliner Wochenmärkten holländische Milchprodukte verkauft.

 

Nooteboom also besucht die Staatsbibliothek, um im Lesesaal zu arbeiten. Er stößt auf Bücher, die nicht frei zugänglich sind, und muss zurück zum Schalter, um sich einen Sonderausweis zu besorgen, damit er die seltenen Werke einsehen darf. Doch der Niederländer scheitert.

 

Nooteboom hat seinen Führerschein, nicht aber seinen Pass dabei. „Jeht also nich.“ Nooteboom bleibt höflich, erklärt, dass alle seine Bücher in der Bibliothek vertreten seien, ihm die Ehrendoktorwürde der FU verliehen und er zudem hier noch einen Vortrag halten werde. Die Antwort lässt sich erraten: „Und wo is der Pass?“

 

Nooteboom erklärt, dass er das Reisedokument nicht einmal beim Grenzübertritt benötige, und er die Bücher doch nur einsehen wolle. „So aber nich.“

 

Nooteboom bittet um einen Vorgesetzten. Der kommt in Form einer Dame. Sie hört sich die Geschichte an und verweist freundlich auf die deutsche Gründlichkeit. Nun platzt Nooteboom der Kragen: Als heute 75-Jähriger habe er diese Gründlichkeit schon einmal kennengelernt. Zum Glück hat der Schriftsteller nicht Ernst Jünger zitiert: „Erst lochen sie einem die Fahrkarte und dann den Hinterkopf.“

 

Tod in der Kölschkneipe

Tod in der Kölschkneipe

 

Liebe StäV-Freunde,
nach dem mittlerweile europaweit bekannten Mord in unseren Toiletten haben wir uns entschlossen, statt einer aufwendigen Reinigung gleich komplett neue Toiletten zu bauen. Diese sind allerdings auch inzwischen ein riesiges Diskussionsthema in der Hauptstadt. Am besten Sie kommen vorbei und lassen sich von Mr. Bird eine persönliche Führung durch die WC-Informationsräume angedeihen.
Ihre StäV-Online-Redaktion