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Kölsch-Kultur

Eine kurze Geschichte über das Kölsch

Eine kurze Geschichte über das Kölsch

Kölsch heißt übersetzt eigentlich „kölnisch“. Kölsch heißt aber auch jenes obergärige Bier, das man in und um Köln herum trinkt. Doch Kölsch meint noch viel mehr, nämlich ein Lebensgefühl, eine Philosophie des Wohlbefindens. Vielleicht kann man es am besten so ausdrücken: Kölsch wird getrunken, weil es einem gut geht und damit es einem gut geht.

Kölsch verbreitet gute Laune, Fröhlichkeit und „Spaß an der Freud“ – wie die Rheinländer sagen. Es ist also alles andere, als ein Getränk, um sich „zuzudröhnen“. Und das es gesund ist und besonders frisch schmeckt, hat sich auch in anderen als den rheinischen Gebieten herumgesprochen. Auch dass man es direkt vom Fass an der Theke zapfen kann, ohne „lange Leitung“ gewissermaßen. Nicht zuletzt wegen der kurzen Wege zum Zapfhahn liebt der rheinische Kölsch-Liebhaber den Platz an der Theke so innig, natürlich auch, weil er dort unter seinsgleichen stehen, „verzellen“ (erzählen), zuhören, lachen und lästern und ohne lange Anläufe und Umwege mit jedermann ins Gespräch kommen kann. Denn eines muss man wissen: Der Rheinländer ist nicht gern allein, schon gar nicht beim Trinken.

Kölsch ist als Marke geschützt wie Champagner, Cognac oder Parmesan. Dies wurde durch den Zusammenschluss von 24 Kölsch-Brauereien, die zwar regelmäßig zerstritten waren, sich aufgrund des stärker werdenden Wettbewerbs am Ende aber schließlich in ihrem Sinne zusammenrauften: Unter dem Motto „Kölsch es Kölsch und muss Kölsch blieve!“ wurde nach sehr, sehr langer Klüngelei bis hin zu „Geheimkontakten“ zur Kommission in Brüssel 1986 die wirtschaftlich weitsichtige „Kölsch Konvention“ abgeschlossen: In 16 Paragrafen wurde festgeschrieben, wer wo und wie Kölsch brauen darf – und sicherten sich so dieses Recht als eingetragenes Warenzeichen in ganz Deutschland; seit 1997 genießt Kölsch auch EU-weiten Markenschutz.

Zur StäV-Philosphie gehört das Kölsch!

Zur StäV-Philosphie gehört das Kölsch!

Die Idee, nach dem Umzug so vieler Rheinländer nach Berlin dort Kölsch zu verkaufen, wurde damals von den meisten – auch Brauerei-Marketing-Fachleuten – als Lachnummer abgetan. Dies ist heute kaum mehr vorstellbar, doch die StäV in Berlin ist eines der absatzstärksten Lokale, die Kölsch führen. Und das im tiefsten Preußen! Das leicht ironische Lächeln über die „Reagenzgläser“, den „Stangen“, in denen der süffige Gerstensaft serviert wird, ist inzwischen verschwunden. Schnell haben auch Skeptiker gemerkt, dass der Genuss, den ein frisches, kühles, schnell serviertes Kölsch bereitet, mehr Freude macht als ein warm werdendes und langsam abstehendes Großgefäß-Bier.

Das Kölsch

Das Kölsch

Auch wenn an den Standorten der StäV’s zumeist noch jedes Kölsch einzeln bestellt wird, geht im Rheinland der „Köbes“ (Kellner) mit dem „Kranz“ ( dem typischen Kölsch-Tablett mit Tragegriff) „auf Verdacht“ durch die Reihen und ersetzt jedes herumstehende leere Glas unaufgefordert durch ein volles. Legt der Gast seinen Deckel auf`s Glas, heißt das „Jenooch!“ (genug). Der Deckel ist übrigens mit seinen Strichen „heilig“. Juristisch übrigens als Urkunde zu betrachten. Also aufbewahren und niemals `dran fummeln! Den eingeweihten Kölschtrinker erkennt man unter anderem daran, dass er niemals mit dem Rand des Glases, also da, wo der Schaum steht, anstößt, sondern immer nur mit dem Glasboden.

Kölsch-Knigge

Kölsch-Knigge

Kölsch ist eine obergärige Biersorte und darf nach der Kölsch-Konvention nur in Köln und näherer Umgebung gebraut werden. Und zwar nach dem strengen deutschen Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516. Es muß in den typischen schlanken "Stangen" ausgeschenkt werden und ist eine EU-geschützte regionale Spezialität. Kölsch ist gesund, macht fröhlich, ist immer noch auf Wachstumskurs. Wir von der "Ständigen Vertretung" haben Kölsch in Berlin seit 1997, als wir von Bonn nach Berlin zogen, erst populär gemacht. Die "StäV" ist in Berlin und Deutschland-weit das bekannteste Kölsch-Lokal. Unser Gaffel-Kölsch hat einen feinherben, leicht hopfenbetonten Geschmack. Der Kellner ("Köbes") serviert im "Kranz" solange, bis der Gast seinen Deckel auf das Glas legt. Der Deckel ist mit seinen Strichen "heilig". Juristisch übrigens als Urkunde zu betrachten. Also aufbewahren und niemals `dran fummeln! Mehrere Gäste können sich auch einen kleinen oder großen Kranz an den Tisch kommen lassen. Niemals stößt man mit dem oberen Rand des Glases an, nur mit dem Boden.

Auf jeden Fall aber: Prost!

Gaffel-Kölsch

Gaffel-Kölsch

koelsch

Die führende Marke der rheinischen Gastronomie ist unser Gaffel‑Kölsch, das unter den Kölsch‑Bieren als "feine Spezialität" gilt und unter Kennern als besonders fein‑herb. Unter einer Gaffel verstand man im späten Mittelalter eine Vereinigung der Zünfte. Im Jahre 1396, nach zähem Ringen, setzten sich die Kölner Gaffeln gegen die Bevormundung durch die Herrschaft der Patrizier endgültig durch. Sie verkündeten die erste demokratische Verfassung durch den Verbundbrief, ebneten Klassenunterschiede ein unter der Forderung: "In Köln frei und selbst bestimmen." Eine der mächtigsten war die „BrauerGaffel“.
Die „Gaffel ‑ Kölsch“ hat die „Ständige Vertretung“ (StäV) zum „Spezial‑Ausschank Berlin“ erklärt. Darunter versteht man in der Brauerei-Sprache das Flaggschiff der Marke am jeweiligen Ort. Und dass Rheinländer und Berliner gerne ein schnelles Mundwerk pflegen, ist nur eine von vielen Gemeinsamkeiten. Die vielen anderen herauszufinden, überlassen wir bei einem frisch gezapften Kölsch (oder natürlich auch einem Glas Wein oder Bier aus hiesiger Gegend) gerne unseren Gäste, die sich in rheinischer Gastlichkeit Wohlfühlen sollen.

Gaffel Kölsch perfekt wie ein Zappes gezapft

Gaffel Kölsch perfekt wie ein Zappes gezapft

Mit den fünf goldenen Zapfregeln von Theo Mörs, Leiter der Abteilung „Gastronomieservice und Events“, zapfen Sie frisches Gaffel Kölsch perfekt wie ein Zappes.

  1. Kühlung: Gaffel Kölsch sollte mit drei bis vier Grad gezapft werden. Pittermännchen 72 Stunden kühlen, 5 Liter Partyfässchen 24 Stunden. Die Kühlmanschette verhindert das schnelle Auskühlen beim kleineren Partyfässchen. Das Pittermännchen hat genügend Eigenkühlung, darf aber nicht in der Sonne stehen.
  2. Trinktemperatur: Optimal sind sechs Grad.
  3. Kühle Gläser: Wenn kaltes Gaffel Kölsch auf warme Gläser aufschlägt, schäumt es sehr stark. Die Gläser müssen daher abgeschreckt (vorgekühlt) werden.
  4. Saubere Gläser: Spüli-Reste verhindern eine schöne Schaumkrone. Ausreichend mit Wasser durchspülen.
  5. Der Zapfvorgang: Pittermännchen: Dichtungsgummi des Zapfhahns eine halbe Stunde anfeuchten. Zapfhahn mit ein bis zwei Schlägen ins Fass einschlagen. Wenn das Fass nicht mehr läuft, durch Deckelöffnung mit Zapfventil oder zweiten Zapfhahn Luft einlassen. 5 Liter Partyfässchen: Den integrierten Zapfhahn einfach aufziehen und drehen. Wenn’s nicht mehr läuft, das Luftventil auf dem Deckel öffnen.

Die Kölsch-Kultur
Kuriose Fundstücke rund ums Kölsch

Kuriose Fundstücke rund ums Kölsch:




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Quelle: Kölner Express



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Quelle: Kölner Express vom 09.11.2008



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Quelle: Kölner Express vom 28.08.2008



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Quelle: Kölner Express vom 29. März 2008



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Quelle: KÖLNER EXPRESS Februar 2006



plakat

Kölsch-Werbeplakat aus den 30er Jahren