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21. Februar 2013

StäV TV: Steigende Mieten - Heuschrecken - sozialer Wohnungsbau

Mit Bettina Herlitzius, Grüne MdB, und Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium

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Anne-Kattrin Palmer, Bettina Herlitzius, Jan Mücke und Klaus Vater.
Foto: Frank Ossenbrink

Gestern (20.02.13) trafen im Stäv TV zwei ausgewiesene Spezialisten zum Thema „Bezahlbares Wohnen der Zukunft“ aufeinander: Die Architektin Bettina Herlitzius, Grüne MdB aus Aachen und Jan Mücke, FDP, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium, legten hierzu ihre jeweiligen Standpunkte dar.
Gleich zu Beginn führte Jan Mücke auf die Frage von Klaus Vater hin aus, wie die Mietpreise im In-Stadtteil Prenzlauer Berg zustande kämen:
„Das Problem ist vielschichtig. Man kann hier keinen einzelnen verantwortlich machen. Immer, wenn eine Wohnung neu vermietet wird, entsteht beim Vermieter naturgemäß der Wunsch, die Miete zu erhöhen, insbesondere wenn vorher eine energetische Sanierung stattgefunden hat. Wir haben aber in Deutschland ein ziemlich restriktives Mietrecht, so dass sich für die meisten Mieter in den letzten Jahren an ihren Mieten nichts geändert hat. Und das wird auch in den nächsten Jahren so bleiben.“
Erwartungsgemäß scharrte Bettina Herlitzius mit den Hufen: „Energetische Sanierungen und steigende Mieten hängen nicht unbedingt miteinander zusammen. Es gibt ja auch unsanierte Wohnungen mit teuren Mieten.
Diese Entwicklung hängt vielmehr davon ab, wie sich die Region gerade entwickelt. Gerade in Berlin gibt es immer wieder Stadtteile wie Prenzlauer Berg oder Kreuzberg, die sehr gefragt sind.
Die sind das dann für 20 Jahre, danach sind wieder andere Viertel für die Menschen attraktiver.“
Eine Frage ließ Moderator Klaus Vater keine Ruhe: „War es richtig, vor einigen Jahren den Heuschrecken den Großteil des deutschen Wohnraums zu überantworten?“
Bettina Herlitzius gibt offen zu, dass sie das am liebsten sofort rückgängig machen würde, wenn sie nur könne. Jan Mücke sieht dafür hingegen in den Kommunen keinerlei finanzielle Möglichkeiten.

Hier kann man sich die Sendung auf YouTube anschauen